Großes Highlight unseres Treffens am 10. Juni war der Vortrag von Jana Albrecht vom Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch mit dem Titel „Naturschutz Rund um Kremmen“. Bereits 1925 wurde der zum Rhinluch gehörende Kremmener See als Naturschutzgebiet mit gleichem Namen ausgewiesen und gehört damit zu den ältesten Naturschutzgebieten in Brandenburg. Die Besonderheit liegt in der Abgeschiedenheit. Große Bereiche des Rhinluchs sind nur schwer zugänglich, was für die Fauna und Flora von Vorteil ist.
Nichtsdestotrotz braucht es viel Kraft, um dieses Gebiet weiter zu erhalten. Der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch freut sich daher über tatkräftige Unterstützung. Vielen herzlichen Dank noch mal an Jana Albrecht für diesen tollen und inspirierenden Vortrag!
Kontakt über die Webseite des Vereins: https://oberes-rhinluch.de. Hier finden sich auch weitere Informationen über die verschiedenen Projekte.
Direkt im anschließenden Dialog „Von Angesicht zu Angesicht“ kam der Wunsch auf, weitere Themenabende zu veranstalten. Konkret kam der Themenwunsch zur Wasserwirtschaft im Rhinluch auf: Wie kann das Wasser in der Region gehalten werden? Wie haben die Melorationsgräben die Landschaft in den letzten 100 Jahren verändert? Wie können wir wieder Moore als hervorragende CO2 Speicher aufbauen? Und wie ist das mit der Landwirtschaft in der Region vereinbar?